In der Ordination
- Ausführliches Anamnese- und Therapiegespräch, körperliche Untersuchung.
- Ultraschall: schneller Überblick über Nieren, Blase, Retroperitoneum, äußeres Genitale und Prostata.
Weiterführende Untersuchungen am Ordensklinikum Linz
Bei Bedarf besteht die Möglichkeit zur Terminvereinbarung unter anderem für:
- CT-Untersuchungen (Radiologie)
- MRT-Untersuchungen einschließlich multiparametrischer MRT der Prostata (Radiologie)
- Biopsie der Prostata, gezielt nach MRT (Urologie)
- Szintigraphien, insbesondere Knochen- und Nierenfunktionsszintigraphie (Nuklearmedizin)
- PSMA-PET/CT bei spezifischen Prostatakrebs-Fragestellungen (Nuklearmedizin)
Molekulare Diagnostik und Tumorkonferenz
Bei fortgeschrittenen Erkrankungen werden Tumorgewebe oder Blut auf behandlungsrelevante Veränderungen untersucht (z. B. BRCA1/2 beim Prostatakarzinom, FGFR3 beim Urothelkarzinom). Alle Befunde werden in der interdisziplinären Tumorkonferenz zusammengeführt, an der Urologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie beteiligt sind.
Forschung und Zukunft
Prof. Höfner befasst sich wissenschaftlich mit augmentierter Realität bei der Prostatabiopsie und aktuell mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung der Tumorkonferenzentscheidung. Die endgültige Entscheidung treffen immer Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit Ihnen.
Zum Termin mitbringen
- Vorbefunde
- Medikamente
- Befunde der Bildgebung
- Vorhandene Blutwerte
- Angaben zu Ihrer Versicherung
Häufige Fragen zu Diagnostik
Welche Untersuchungen werden in der Ordination durchgeführt?
Warum wird vor einer Prostatabiopsie oft eine MRT gemacht?
Wie werden meine Befunde besprochen?
Stand: Oktober 2026. Allgemeine Patienteninformation – sie ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Am zertifizierten Uro-onkologischen Krebszentrum werden Entscheidungen bei jeder Erstdiagnose, jedem Rezidiv und jeder neu aufgetretenen Metastasierung der Krebserkrankung verpflichtend in interdisziplinären Tumorkonferenzen besprochen.