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Diagnostik in der Uro-Onkologie: MRT, PSMA-PET/CT, Biopsie

Eine gute Diagnostik ist die Grundlage jeder Therapieentscheidung. Entscheidend sind zunächst Anamnese, Vorgeschichte und körperliche Untersuchung. Weitere Untersuchungen setzen wir gezielt und nur dann ein, wenn sie die Entscheidung verbessern.

In der Ordination

  • Ausführliches Anamnese- und Therapiegespräch, körperliche Untersuchung.
  • Ultraschall: schneller Überblick über Nieren, Blase, Retroperitoneum, äußeres Genitale und Prostata.

Weiterführende Untersuchungen am Ordensklinikum Linz

Bei Bedarf besteht die Möglichkeit zur Terminvereinbarung unter anderem für:

  • CT-Untersuchungen (Radiologie)
  • MRT-Untersuchungen einschließlich multiparametrischer MRT der Prostata (Radiologie)
  • Biopsie der Prostata, gezielt nach MRT (Urologie)
  • Szintigraphien, insbesondere Knochen- und Nierenfunktionsszintigraphie (Nuklearmedizin)
  • PSMA-PET/CT bei spezifischen Prostatakrebs-Fragestellungen (Nuklearmedizin)

Molekulare Diagnostik und Tumorkonferenz

Bei fortgeschrittenen Erkrankungen werden Tumorgewebe oder Blut auf behandlungsrelevante Veränderungen untersucht (z. B. BRCA1/2 beim Prostatakarzinom, FGFR3 beim Urothelkarzinom). Alle Befunde werden in der interdisziplinären Tumorkonferenz zusammengeführt, an der Urologie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie beteiligt sind.

Forschung und Zukunft

Prof. Höfner befasst sich wissenschaftlich mit augmentierter Realität bei der Prostatabiopsie und aktuell mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung der Tumorkonferenzentscheidung. Die endgültige Entscheidung treffen immer Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit Ihnen.

Zum Termin mitbringen

  • Vorbefunde
  • Medikamente
  • Befunde der Bildgebung
  • Vorhandene Blutwerte
  • Angaben zu Ihrer Versicherung

Häufige Fragen zu Diagnostik

Welche Untersuchungen werden in der Ordination durchgeführt?
Ausführliches Anamnese- und Therapiegespräch, körperliche Untersuchung und Ultraschall (Nieren, Blase, Retroperitoneum, äußeres Genitale und Prostata). Weitere Untersuchungen wie CT, MRT, Biopsie, Szintigraphie oder PSMA-PET/CT werden bei Bedarf am Ordensklinikum Linz organisiert.
Warum wird vor einer Prostatabiopsie oft eine MRT gemacht?
Die MRT zeigt verdächtige Bereiche in der Prostata. Nur bei auffälligem Befund wird gezielt biopsiert (Fusionsbiopsie). Das erkennt relevante Tumoren besser und kann unnötige Biopsien vermeiden.
Wie werden meine Befunde besprochen?
Am zertifizierten Uro-onkologischen Krebszentrum werden Entscheidungen bei jeder Erstdiagnose, jedem Rezidiv und jeder neu aufgetretenen Metastasierung verpflichtend in interdisziplinären Tumorkonferenzen besprochen. Das Ergebnis besprechen wir danach persönlich mit Ihnen.

Alle häufigen Fragen ansehen

Stand: Oktober 2026. Allgemeine Patienteninformation – sie ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Am zertifizierten Uro-onkologischen Krebszentrum werden Entscheidungen bei jeder Erstdiagnose, jedem Rezidiv und jeder neu aufgetretenen Metastasierung der Krebserkrankung verpflichtend in interdisziplinären Tumorkonferenzen besprochen.